CDU Sigmaringen zum politischen Austausch in Bregenz und Feldkirch
Sigmaringen/Bregenz/Feldkirch. Der CDU-Stadtverband Sigmaringen hat im Rahmen einer politischen Informationsreise den Vorarlberger Landtag in Bregenz und die Partnerstadt Feldkirch besucht. Im Mittelpunkt standen ein intensiver Austausch mit Abgeordneten und Fraktionsreferenten der Vorarlberger Volkspartei im Landtag in Bregenz sowie Gespräche mit der Stadtspitze Feldkirchs zu kommunalen Herausforderungen, Infrastruktur und Energieversorgung.
Den Auftakt bildete der Besuch beim ÖVP-Landtagsklub in Bregenz. Die Delegation des CDU Stadtverband Sigmaringen wurde dort von Klubobfrau Veronika Marte, der Landtagsabgeordnete Julia Berchtold sowie dem Fraktionsreferenten Christoph Moll empfangen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer Besichtigung des Plenarsaals, folgte ein politischer Austausch über aktuelle politische Themen wie die Gesundheitsversorgung – auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Ebenso wurde sich beispielsweise über die Forderung der ÖVP nach einem gesetzlichen Mindestalter von 16 Jahren für die Nutzung von Social Media, inspiriert durch australische Initiativen, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen, ausgetauscht.
„Der Blick über die Landesgrenze hinweg zeigt sehr deutlich: Viele Themen beschäftigen uns in Baden-Württemberg genauso wie in Vorarlberg – vor allem die Frage, wie wir eine verlässliche medizinische Versorgung im ländlichen Raum dauerhaft sicherstellen“, betont Sarjoscha Marquardt, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Sigmaringen.
Im Anschluss fuhren die Sigmaringer CDU-ler weiter in die Partnerstadt Feldkirch. Im historischen Ratssaal des Rathauses begrüßte Bürgermeister Manfred Rädler die Gäste gemeinsam mit Stadträten, Ortsvorstehern und Vertretern der Stadtwerke. Anschließend wurde über kommunale Handlungsfelder, Daseinsvorsorge, Infrastrukturbedarfe sowie die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume gesprochen.
Besonders interessierten sich die Sigmaringer Gäste für die kommunale Energieversorgung in Feldkirch. Dabei besichtigte die Delegation das Wasserkraftwerk am Hochwuhr sowie das Heizwerk/Heizkraftwerk Schießstätte. „Gerade solche Projekte zeigen, wie pragmatisch, nachhaltig und zukunftsorientiert Kommunen Verantwortung übernehmen können. Feldkirch geht hier konsequent voran“, so Marquardt.
Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen im Schützenhaus Feldkirch, ehe sich die Sigmaringer mit vielen tollen Eindrücken und wichtigen Impulsen für die kommunalpolitische Arbeit vor Ort, auf den Heimweg machten. Ein Wiedersehen ist bereits geplant – unter anderem beim großen Faschingsumzug am 8. Februar in Feldkirch sowie im Rahmen des 30-jährigen Partnerstadt-Jubiläum im Juli in Sigmaringen.